FELDSCHIESSEN im Erlenholz
EINZELRANGLISTE 2026

Rangliste 2026 ( unvollständig wegen Ausfall der Anzeige)

Feldschiessen

Eidg. Feldschiessen 2026

Geschätzte Wittenbacher* innen
Geschätzte Schützenfreunde

Am vergangenen Wochenende fand schweizweit das Eidgenössische Feldschiessen 2026 statt. Auch wir freuten uns darauf, gemeinsam mit unseren treuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein gelungenes Schützenfest zu erleben.
Leider konnten wir den Schiessbetrieb nur am Freitagabend sowie am Samstag für kurze Zeit durchführen. Aufgrund eines unerwarteten Ausfalls unserer elektronischen Trefferanzeigeanlage musste der Betrieb anschliessend eingestellt werden.Gemeinsam mit den Servicetechnikern haben wir intensiv daran gearbeitet, die Anlage wieder in Betrieb zu nehmen. Trotz aller Bemühungen konnte die Störung leider nicht behoben werden.

Wir bedauern diesen Vorfall sehr und entschuldigen uns bei allen Schützinnen und Schützen, die ohne schiessen wieder nach Hause gehen mussten. Für das grosse Verständnis und die Geduld, die uns entgegengebracht wurde, danken wir herzlich. Als kleine Geste der Wertschätzung waren alle Anwesenden zu einem Getränk und einer Bratwurst eingeladen. Leider konnten wir so auch keine Sieger der verschiedenen Konkurrenzen erküren.

Wer das Feldschiessen dennoch absolvieren möchte, hat die Möglichkeit, an einem der folgenden Bundesübungsdaten teilzunehmen:
Montag, 15. Juni 2026 17:30 – 19:30 Uhr
Montag, 03. Aug. 2026 17:30 – 19:30 Uhr
Montag, 17. Aug. 2026 17:30 – 19:30 Uhr
Samstag, 29. Aug. 2026 09:00 – 11:00 Uhr

Nochmals danken wir allen herzlich für die Teilnahme sowie für das grosse Verständnis, dass Sie uns in dieser aussergewöhnlichen Situation entgegengebracht haben.

Schützengesellschaft Wittenbach

Sandra Altherr Präsidentin

Bericht im Tagblatt

In Wittenbach streikte die Technik

In der Region haben 1777 Personen am Feldschiessen teilgenommen. Wegen einer Panne ist die Zahl nicht definitiv.
Mit dem Gewehr auf 300 Meter traten am diesjährigen Feldschiessen zwischen Gossau und dem Bodensee 1248 Personen der Jahrgänge 1937 bis 2016 an. 497 erreichten ein Resultat, das mit der begehrten Kranz-Auszeichnung honoriert wurde. 593 Resultate qualifizierten für den Erhalt einer Anerkennungskarte. Das Maximum von 72 Punkten erreichten diesmal gleich zwei Personen: Franziska Schläpfer (Schützenverein Ramschwag) und Michael Eggenberger (Feldschützengesellschaft Rorschach).

Beim Regionalschützenverband (RSV) St.Gallen traten zudem 429 Schützinnen und Schützen mit der Pistole auf 25 oder 50 Meter an. Vertreten waren gemäss Mitteilung des RSV St.Gallen die Jahrgänge 1936 bis 2015. Ein Kranz fiel für 173 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab, eine Anerkennungskarte gab es für 207 Schiessende. Das beste Resultat mit der Pistole erreichte Christophe Knechtle (Polizeischützen St. Gallen) mit 179 von maximal möglichen 180 Punkten.

Schiessmöglichkeit bis Ende August
Mit 1777 Schützinnen und Schützen fiel die Teilnahme in der Region St. Gallen leicht tiefer aus als in den Vorjahren. 2024 waren 1783 und 2025 1869 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angetreten. Die Zahl der diesjährigen Schützinnen und Schützen dürfte bis Ende August noch wachsen. Gemäss dem neuen Modus kann das Feldschiessen bis dann zusammen mit der obligatorischen Bundesübung im Schützenverein nachgeholt werden.Gelegen kommen dürfte das vor allem Schützinnen und Schützen, die am Samstag und Sonntag das Feldschiessen im Erlenholz bei Wittenbach absolvieren wollten. Dort kam es an beiden Tagen zu technischen Pannen an der neuen elektronischen Trefferanzeigeanlage. Daher konnte zeitweise nicht geschossen werden.

Er sei am Samstag selbst davon betroffen gewesen, erzählt Christian Zwicker, Sportschütze und beim RSV St. Gallen Mitverantwortlicher fürs Feldschiessen. Die Anlage sei am Morgen nicht davon zu überzeugen gewesen, ihren Dienst aufzunehmen.

Ausfall entspricht einem Super-GAU
Die Verantwortlichen hätten einen Servicetechniker aufgeboten, der einen längeren Anfahrtsweg hatte. Dieser habe das System zeitweise zum Laufen gebracht, sodass doch 309 anstelle der üblichen rund 400 Personen das Programm des Feldschiessens absolvieren konnten.
So ein Zwischenfall an einem Schützenfest sei für den durchführenden Verein ein Super-GAU, sagt Christian Zwicker weiter. Dafür gebe es keinen Plan B. Insbesondere sei es technisch nicht mehr möglich, auf Handbetrieb mit den traditionellen Fähnchen und Kellen umzustellen.

Die von der Panne betroffenen Schützinnen und Schützen hätten aber mit Geduld und Verständnis reagiert. Dies sicher nicht zuletzt wegen des prompten Handelns von Sandra Altherr, der Präsidentin des Schützenvereins Wittenbach: Sie spendierte den Betroffenen in der Schützenstube eine Bratwurst und ein Getränk. (vre)

HERZLICHEN DANK UNSEREN GROSSZÜGIGEN SPONSOREN

AUSZEICHNUNGEN BEI ERREICHEN DER KRANZLIMITTE

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